Wettbewerb als bestes ordnungspolitisches Konzept

Der erwünschte Wettbewerb in der TK-Branche erstreckt sich sowohl auf unterschiedliche Anbieter und Geschäftsmodelle wie auch auf verschiedene Anschlusstechnologien. Nur dort, wo sich aufgrund der Monopolisierungstendenzen von Netzwirtschaften wettbewerbliche Probleme ergeben, dürfen und müssen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden eingreifen.

 

Breitbandausbau nach marktwirtschaftlichen Kriterien

Fast alle politischen Parteien fordern eine Universaldienstverpflichtung. Damit würde man die Branche zum Ausbau dort zwingen, wo sich dies aus ökonomischer Sicht nicht lohnt. Ein solcher Eingriff wäre marktverzerrend und planwirtschaftlich und würde den Breitbandausbau verzögern oder sogar gefährden. Bei Wirtschaftlichkeitslücken stellt beispielsweise eine gezielte Förderung durch die öffentliche Hand das bessere Instrument dar.

 

Stabile Vorleistungspreise

Stabile TAL-Entgelte sind entscheidend für FttB/H-Ausbauprojekte. Der „richtige“ TAL-Preis ist so hoch, dass er einen ökonomischen Anreiz für den Aufbau eigener hochleistungsfähiger und zukunftssicherer Netze bietet. Er darf jedoch nicht so hoch sein, dass er den FttC-Ausbau dort unterbindet, wo sich FttB/H-Netze nicht rechnen und die Glasfasererschließung der Kabelverzweiger einen ökonomisch sinnvollen Zwischenschritt darstellt.

 

Keine Remonopolisierung durch die Vectoring-Hintertür

Nur der Infrastrukturwettbewerb bringt den Breitbandausbau wirklich voran. Vor diesem Hintergrund lehnen wir den Telekom-Antrag zur Deregulierung des KVZ-Zugangs und zur alleinigen Anwendung von Vectoring ab. Der Zugang zum KVZ sowie der Einsatz von Vectoring sollten jedem Netzbetreiber diskriminierungsfrei möglich sein.

 

Regionalisierte Regulierung unsachgemäß und investitionsfeindlich

Die vom Incumbent geforderte regionalisierte Regulierung geht an der Markt- und Wettbewerbssituation vorbei. Das in Deutschland marktmächtige Unternehmen dort von der Regulierung zu befreien, wo sich ein nachhaltiger Infrastrukturwettbewerb etabliert, ist unsachgemäß. Regulierung muss ein Mittel gegen Wettbewerbsbehinderung bleiben und darf nicht zu einem Mittel zur Verhinderung von Wettbewerb werden.

 

Weitere BUGLAS-Positionen

Der BUGLAS setzt sich für den diskriminierungsfreien Zugang zu Netzinfrastrukturen auf Vorleistungsebene ein und steht zum im NGA-Forum vereinbarten Bitstream Access Layer 2 für Open Access-Modelle. Der Verband hält Standardisierungen für unverzichtbar und arbeitet intensiv an deren Entwicklung mit. Zudem engagiert sich der BUGLAS für die Ermittlung von Synergie- und Einsparpotenzialen, zum Beispiel beim Tiefbau oder der Nutzung bestehender Infrastrukturen.

PRESSEMITTEILUNLG

| 20.02.2017

Aktuelles Ranking des FttH Council belegt: BUGLAS-Unternehmen Haupttreiber des direkten Glasfaserausbaus in Deutschland

PRESSEMITTEILUNG

| 14.02.2017

Gemeinsame Pressemitteilung von BUGLAS und VATM: Vorratsdatenspeicherung - TK-Unternehmen vor Riesen-Herausforderung

STELLENANZEIGE

| 02.02.2017

Kaufmännischer Mitarbeiter/Assistent (m/w) für Verbandsgeschäftsstelle

PRESSESTATEMENT

| 24.01.2017

BUGLAS-Pressestatement zu Kooperationen/Ankündigung der Telekom

Veranstaltungen

FTTH Conference 2017

Vom 14. bis 16. Februar in Marseille

BUGLAS-Sommerfest 2017

Am 4. Juli erneut in Norderstedt

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