28.10.2016

PRESSESTATEMENT

BUGLAS zur ifo-Veröffentlichung vom 27.10.2016

Für den BUGLAS ist die vom Ifo Institut hinsichtlich eines „forcierten Ausbaus des schnellen Internets in Deutschland“ geäußerte Skepsis nicht nachvollziehbar. „Wir erleben eine seit Jahren kontinuierlich stark ansteigende Nachfrage nach höheren Bandbreiten“, sagt BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer. „So hat sich beispielsweise der Anteil der Nutzer, die Bandbreiten von über 16 MBit/Sekunde nachfragen, in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht.“ Gleiches gelte für den gleichen Zeitraum auch für das pro Festnetzkunde pro Monat verbrauchte Datenvolumen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Nutzer, die sich für echte Glasfaseranschlüsse (FttB/H) entscheiden, kontinuierlich an. „Gerade im Bereich der Geschäftskunden gibt es eine hohe Nachfrage nach verlässlichen symmetrischen Bandbreiten“, so Heer weiter. „Von einer nur geringfügigen Nutzung, wie das ifo schreibt, kann vor diesem Hintergrund keine Rede sein.“

„Wir können zudem nicht beobachten, dass der Staat breitflächig ohne Rücksicht auf Nutzerzahlen ausbaut“, erklärt der BUGLAS-Geschäftsführer. „Der Staat baut in Deutschland überhaupt nicht aus, sondern die Unternehmen. Dabei erfolgt der absolute Löwenanteil des Netzausbaus eigenwirtschaftlich. Die bestehenden Förderprogramme der öffentlichen Hand müssen (und werden!) allein aufgrund ihrer begrenzten Mittel auf die Gebiete konzentriert werden, in denen sich der Aufbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur (noch) nicht rechnet. Bei den beispielsweise rund 3 Mrd. Euro im Bundesförderprogramm kann man durchaus von ‚punktuellen Ausbauhilfen‘ sprechen“, so Heer.

„Wie man angesichts von Digitalisierung und anderen technischen Entwicklungen wie 5G, machine-to-machine-Kommunikation und vielen weiteren zu dem Schluss kommen kann, für die sich längst abzeichnende Gigabit-Gesellschaft brauche man ‚mittelfristig keinen flächendeckenden Glasfaserausbau‘, erschließt sich uns nicht“, führt Heer weiter aus. „Als Basis-Infrastruktur für ortsfeste und mobile Konnektivität ist die Glasfaser unverzichtbar und mindestens auf Jahrzehnte das beste Übertragungsmedium. Es geht also im Kern nicht um das ‚Ob‘, sondern allenfalls um das ‚Wie‘ eines möglichst flächendeckenden Glasfaserausbaus.“

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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