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Glasfaser für Ilmenau BBV Thüringen baut ab Oktober Ilmenau flächendeckend mit Glasfaser aus

Gleichzeitiger Baubeginn in der Kernstadt sowie Unterpörlitz und Oberpörlitz – die alten und neuen Stadtteile sollen folgen. Gesamtinvestition von elf Millionen EURO komplett privat eigenfinanziert. Solange die Bagger rollen kann sich noch jeder Haushalt unter bestimmten Voraussetzungen einen kostenfreien Haus- und Glasfaseranschluss sichern. Unverständnis über Telekom.

Ilmenau – 22. September 2020 – Ilmenau ist die erste Stadt in Thüringen, die ein flächendeckendes Glasfasernetz erhalten soll. Nach dem Spatenstich am 7. Oktober werden in der Kernstadt sowie in Unterpörlitz und Oberpörlitz die Bagger rollen und die Tiefbauarbeiten beginnen. Die in Ilmenau ansässige BBV Thüringen, eine Tochter der BBV Deutschland, will in der Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau die Kernstadt und in allen Ortsteilen etwa 11 Millionen EURO in den Auf- und Ausbau eines leistungsstarken, flächigen Netzes mit der Zukunftstechnologie Glasfaser investieren. Der Stadt Ilmenau und ihren Bürgerinnen und Bürgern entstehen dabei keine Kosten. Denn die für den Auf- und Ausbau benötigten Mittel werden von dem regionalen Netzbetreiber vollständig mit Partnern aus der Privatwirtschaft finanziert. Dies kündigten heute Ilmenaus Oberbürgermeister Dr. Daniel Schultheiß, und Arno Maruszczyk, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der BBV, bei einem Pressegespräch an.  

„Die gegenwärtige Pandemie zeigt überall, wie wichtig gut ausgebaute und leistungsfähige Breitbandnetze für uns alle bis in die Wohnungen und Büros sind. Ob im Homeoffice, für die digitale Schule und Verwaltung und die Teilhabe am Leben in den Sozialen Netzen. Daher freuen wir uns, dass die BBV Thüringen in den kommenden etwa zwei Jahren ganz Ilmenau mit dieser wichtigen Zukunftstechnologie ausbauen will. Wir alle werden davon langfristig in den nächsten Jahrzehnten profitieren. Denn dieses Glasfasernetz erhöht nicht nur die Attraktivität unserer Universitätsstadt als Wirtschafts-, Bildungs- und Wohnstandort, sondern macht uns auch zu einem Glasfaserleuchtturm in ganz Thüringen.

„Wir sind als BBV vor fast exakt zwei Jahren nach Ilmenau gekommen, um zu bleiben. Nicht wenige haben gezweifelt, ob wir unser Versprechen halten und ein Glasfasernetz bauen. Dabei treten wir als Unternehmen in Vorleistung und vertrauen den Bürgerinnen und Bürgern. Denn nach wie vor fehlen uns für die Wirtschaftlichkeit einige Hundert Verträge in den Ortsteilen. Daher bieten wir weiterhin allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, jetzt wo die Bagger wirklich sichtbar rollen, sich auch jetzt noch rasch unter bestimmten Voraussetzungen einen kostenlosen Haus- und Glasfaseranschluss zu sichern“, sagte Maruszczyk für die BBV.

Sehr irritiert zeigt sich Maruszczyk über die seitens der Telekom angelaufenen Vermarktung der Glasfaser in exakt den Gebieten, in denen die BBV ab Oktober ausbaut. „Warum die Telekom nun ausgerechnet gezielt das Wohngebiet Am Stollen, die Innenstadt und die Pörlitzer Höhe mit Ihrer Glasfaservermarktung adressiert, ist sehr befremdlich. Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich hier nicht ins Bockshorn jagen lassen. Die in Gesprächen gemachten Aussagen von Vertriebsleuten der Telekom, dass wir sowieso nicht ausbauen, ist mehr als grenzwertig und rufschädigend. Überall fehlt Glasfaser und ausgerechnet hier will die Telekom unsere Strukturen mit eigener Glasfaser überbauen? Es macht sicherlich mehr Sinn zu kooperieren. Wir haben jedenfalls ein auch für die Telekom offenes Netz“, kommentierte er dieses Verhalten.  


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