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Glasklar 2/2020

Der BUGLAS-Newsletter: Aktuelle Informationen aus Politik, Regulierung, Branche und Verband

Aus Verband und Branche

BUGLAS passt Arbeitsweise und -organisation an Corona-Situation an

Die zentrale Zielsetzung der Politik, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus zu verlangsamen, ist natürlich auch am BUGLAS nicht spurlos vorübergegangen. Wichtigste Vorgabe war und ist dabei, das eigene Verhalten der Situation verantwortungsvoll anzupassen und daher auf Versammlungen und Zusammentreffen mit vielen Menschen sowie auf Reisen mit Flugzeug und Bahn möglichst in Gänze zu verzichten.

Arbeitskreise tagen virtuell

Dazu wurden die für Ende März und anlässlich des Sommerfestes im Juni vorgesehenen Präsenzsitzungen der BUGLAS-Arbeitskreise abgesagt. Sie finden nun erstmalig im April und dann bis auf Weiteres „virtuell“ als Videokonferenzen statt. Um die Zusammenarbeit räumlich dislozierter Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen und der Geschäftsstelle im Verband in dieser Situation (und auch künftig in anderen Konstellationen) zu gewährleisten, wird die Zusammenarbeit auf digitale Plattformen verlagert.

Geschäftsstellenmitarbeiter produktiv im Home Office

Die BUGLAS-Geschäftsstelle in Bonn ist seit 18. März dieses Jahres nur noch mit einer Mitarbeiterin besetzt. Die übrigen Mitarbeiter „treffen“ sich täglich in Videokonferenzen zu den nötigen Absprachen und erledigen ansonsten ihre Arbeit bei VPN-Zugriff auf alle benötigten Daten aus dem Home Office, in Video Calls und Telefonkonferenzen, deren Häufigkeit in der Branche ungeahnte Höhen erreicht hat.

Bewegtbild 4.0 - BUGLAS produziert Vermarktungsvideos für seine Mitglieder

Mit vier genau auf die verschiedenen Zielgruppen Privat- und Geschäftskunden, Wohnungswirtschaft sowie öffentlicher Sektor zugeschnittenen Glasfaser-Vermarktungsvideos können die BUGLAS-Unternehmen in Kürze ihre Marketingaktivitäten unterstützen. Für ausgesprochen „kleines Geld“ erhalten die Verbandsmitglieder gemäß ihrem individuellen Corporate Design gebrandete Videos von jeweils einer guten Minute Laufzeit, zudem kürzere Filmsequenzen für den Einsatz in den sozialen Medien sowie in der Kinowerbung. Wie bereits beim 2014 produzierten ersten BUGLAS-Erklärvideo zu den Vorteilen von Glasfasernetzen koordiniert der Verband auch nun wieder für seine Mitglieder die Erstellung der Videos samt Auswahl der Bewegtbildsequenzen, Animationen, Sprecher usw.

Mit der Produktion wurden die Profis der Agentur Wiegärtner aus Forchheim betraut. Die Gesamtkosten der Filmproduktion werden zu gleichen Teilen auf alle Unternehmen verteilt, die die Videos einsetzen wollen, so dass jedes Unternehmen vier individuell gebrandete Filme zu einem Bruchteil der Kosten erhält, die es alleine dafür zu tragen hätte. Die Videos sind aktuell in der Endbearbeitung und werden voraussichtlich Ende April zur Verfügung stehen. Wenn Sie die Videos ebenfalls einsetzen möchten, wenden Sie sich bitte gerne in der BUGLAS-Geschäftsstelle an Franziska König (koenig[at]buglas.de, +49 228 909045-40).

Aus Politik und Regulierung

Corona-Zahlungsmoratorium für TK-Verträge

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Verbraucher und Kleinstunternehmer abzumildern, hat der Gesetzgeber im Schnellverfahren zahlreiche Maßnahmen beschlossen. Neben dem vereinfachten Zugang zu Krediten und Direktzahlungen unter anderem auch ein Paket mit Regelungen zum Zivilrecht. Für Telekommunikationsunternehmen von besonderer Bedeutung dürfte die Regelung sein, dass Verbraucher und Kleinstunternehmen zunächst bis zum 30. Juni die geschuldete Zahlung verweigern können. Voraussetzung hierfür ist, dass Verbraucher ohne Gefährdung eines angemessenen Lebensstandards nicht leisten können bzw. Kleinstunternehmen die Leistung ohne Gefährdung der wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs nicht erbringen kann. Weitere Voraussetzung ist, dass die Einschränkung der Leistungsfähigkeit auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist.

Das Recht besteht für alle wesentlichen Dauerschuldverhältnisse, wozu vor allem Versorgungsdienste wie Telekommunikation, Energie usw. zählen. Der Anspruch auf die Zahlungen verfällt demnach allerdings nicht, sondern kann für den Zeitraum des Moratoriums lediglich nicht durchgesetzt werden. Nach Ablauf des Moratoriums können die Ansprüche dann durchgesetzt werden. Die Regelung soll vermeiden, dass Kunden aufgrund der besonderen Situation die Versorgung mit TK-Diensten verlieren.
 

Auswirkungen von Corona auf Netzneutralität und Verkehrsmanagement

Die Telekommunikationsnetze haben, so die Branche bei mehreren Telefonkonferenzen in den vergangenen Wochen übereinstimmend, der erheblich gestiegenen Auslastung durch Home Office, verstärktes Gaming und Streaming flächendeckend gut standgehalten und sind stabil. Dabei ist die Zahl der über das Festnetz geführten Telefonate stark angestiegen, ebenso der Daten-Upload. Gleichwohl hat sich die Branche vorsorglich die Frage gestellt, ob der Grundsatz der Netzneutralität bei weiter erheblich steigendem Datenverkehr uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann oder ob Maßnahmen zum Verkehrsmanagement erforderlich werden.

Dazu wurde ein enger und regelmäßiger Austausch von Verbänden und Unternehmen mit der Bundesnetzagentur initiiert. Aus diesen Gesprächen ist bereits ein Leitfaden hervorgegangen, aus dem sich die Handlungsoptionen ergeben, die bei drohenden Netzüberlastungen zur Verfügung stehen. Neben der freiwilligen Drosselung der Datenrate durch Content-Provider wie Streamingdienste haben Netzbetreiber die Möglichkeit, Dienstekategorien (bspw. Streaming) zu priorisieren oder zu depriorisieren, um eine drohende Netzüberlastung zu verhindern. Die Priorisierung oder Depriorisierung einzelner Dienste bzw. Anbieter (bspw. Netflix oder Prime Video) ist danach hingegen nicht zulässig. Die Branche setzt den Dialog mit der Bundesnetzagentur weiter fort, um die Stabilität der digitalen Infrastrukturen bei uneingeschränkter Qualität weiter aufrecht zu erhalten.

Branche bereitet sich für den Fall restriktiverer Ausgangsbeschränkungen vor

Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sowie über die davon abhängigen politischen Maßnahmen lässt die Telekommunikationsbranche nicht unberührt. Insbesondere die Auswirkungen möglicher restriktiverer Ausgangsbeschränkungen bewegen viele Unternehmen vor dem Hintergrund notwendiger Technikereinsätze zur Wartung und Instandhaltung der Netzinfrastrukturen.

Nach Gesprächen mit der Branche hat die BNetzA in den vergangenen Tagen allen Netzbetreibern elektronisch Schreiben zugestellt, in denen den Unternehmen ihre Listung als TK-Netzbetreiber bei der BNetzA bestätigt wird. Die Schreiben stellen zwar keine „Sondergenehmigung“ dar, können aber dazu dienen, im Falle von Kontrollen bei verschärften Ausgangsbeschränkungen die Notwendigkeit des Einsatzes zu plausibilisieren. Netzbetreiber können dazu die Bescheinigung zusammen mit weiteren Unterlagen für in der Störungsbeseitigung tätige Mitarbeiter in ausgedruckter Form vorbereiten: Unter dem hier hinterlegten Link stehen Listen der Telekommunikationsnetzbetreiber und Inhaber von Wegerechten zum Download zur Verfügung. Darin sollte die Seite mit dem Namen des eigenen Unternehmens ausgedruckt und für jeden in der Störungsbeseitigung tätigen Mitarbeiter und/oder Dienstleister das unter dem gleichen Link weiter unten befindliche Formular „Exemplarische Arbeitgeberbescheinigung“ ausgefüllt werden.

Die Entscheidung über Art und Umfang etwaiger Beschränkungen und entsprechender Ausnahmen werden natürlich von den Ländern und Kommunen getroffen und können sich daher auch voneinander unterscheiden. Die Branche steht jedoch in Kontakt mit der Bundesnetzagentur sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um für den Fall restriktiverer Maßnahmen sicherzustellen, dass erforderliche Technikereinsätze weiterhin möglich bleiben.
 

Veranstaltungen

BUGLAS-Sommerfest auf voraussichtlich zweite Jahreshälfte verschoben – Geplanter Termin des Gigabitsymposiums der Verbände unverändert

Ob überhaupt und wenn ja wann in diesem Jahr angesichts der Corona-Situation noch Branchen-Großveranstaltungen stattfinden können und sollen, ist derzeit mehr als ungewiss. Während beispielsweise die ursprünglich für April vorgesehene FTTH Council Conference zwischenzeitlich auf Anfang Dezember verschoben wurde, findet die ANGACOM nun erst im kommenden Jahr wieder statt.

Mangels Impfstoffen und Immunisierung sowie angesichts endlicher Behandlungskapazitäten stehen derzeit aus Verbandssicht völlig zu Recht die Maßnahmen im Vordergrund, die die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus verlangsamen helfen. Dazu gehört auch und gerade der Verzicht auf größere Versammlungen und Veranstaltungen. Der BUGLAS verschiebt daher sein eigentlich für den 17. Juni 2020 vorgesehenes Sommerfest auf die zweite Jahreshälfte. Über einen möglichen neuen Termin informieren wir Sie gerne in den kommenden Ausgaben unseres Newsletters.

Der Termin des für den 8. September 2020 in Berlin vorgesehenen Gigabitsymposiums der Verbände ANGA, BUGLAS, eco und VATM bleibt zumindest bis auf Weiteres bestehen. Auch hierzu halten wir Sie selbstverständlich weiter auf dem laufenden.
 
Bei Fragen zu den BUGLAS-Veranstaltungen nutzen Sie bitte jederzeit gerne unser zentrales elektronisches Eingangstor events[at]buglas.de.
 

Neu im BUGLAS

Wir begrüßen ganz herzlich...

WINGAS GmbH

WINGAS betreibt ein eigenes, rund 3.000 Kilometer langes, deutschlandweites Glasfaserkabelnetz, das parallel zum Erdgasleitungsnetz verlegt wurde. Zusätzlich stehen über Kooperationsvereinbarungen weitere 5.000 Kilometer Glasfaserkabel zur Vermarktung zur Verfügung. Die Fasern werden als Dark Fiber aber auch als Breitband-Anbindungen zur Erschließung ländlicher Regionen an Telekommunikationsgesellschaften, Carrier, Energieversorgungsunternehmen, aber auch an industrielle Kunden zur Datenübertragung vermietet. Individuelle Netzstrukturen wie Ringe und komplexe Projekte lassen sich über das WINGAS-LWL-Netz schnell und effizient realisieren. Ergänzt wird das Netz mit über 160 Telekommunikations-Standorten, in der Ausprägung als Repeater und/oder PoP-Lokation (Point of Presence). Darüber hinaus bietet das Unternehmen den Anschluss an internationale Netze an. Zum Standard der WINGAS gehört ein umfangreicher Service rund um die Infrastruktur, ergänzt durch die ständige Überwachung des gesamten LWL-Netzes und im Störungsfall ein 24/7 Bereitschaftsdienst. WINGAS gehört zu den führenden Erdgasversorgern in Europa. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel ist Teil der GAZPROM-GERMANIA-Gruppe und in vielen europäischen Ländern im Erdgashandel aktiv. Mehr Informationen unter: https://www.wingas-lwl.de
 
Eine aktuelle Übersicht über die BUGLAS-Mitgliedsunternehmen finden Sie ...hier.
 


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